Ein Auszug über Fachartikel in deutschen und internationalen Fachmedien

Nach sechs Jahren haben wir wieder Markisen aus dem Internet auf ihre Gebrauchstauglichkeit getestet. Eigentlich sollte man doch vermuten können, dass die Anbieter im World Wide Web etwas dazu gelernt haben. Diesmal wurden gleich drei Markisen inkognito im Internet bestellt, bezahlt und geprüft. Berichten werden wir über die Ergebnisse in mehreren Steps mit weitergehenden Versuchen. Auch die Stoffe wurden diesmal besonders genau in Bezug auf die Reachverordnung untersucht. Aber jetzt zuerst einmal der Test einer 7 × 4 m Kassettenmarkise, die mit einem ganz klaren Ergebnis abgeschlossen hat.

Ca. 250 000 Gelenkarmmarkisen werden jährlich montiert. Die Gewichte der Topmodelle mit Variovolant, Licht etc. erreichen da heute auch mal schnell bis zu 180 kg. Denken wir mal 20 Jahre zurück, da waren es je nach Modell maximal um die 100 kg. Was ist da falsch gelaufen? Eine andere Diskussion ist immer wieder die Frage der Befestigungsmittel: Verzinkt oder Edelstahl? Ausgetragen werden diese Punkte im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Rücken der Monteure. Muss das so sein?

Typische Situation auf der Baustelle: Der erfahrene Monteur legt los und montiert die ersten Konsolen auf dem WDVS mit Unterfütterungsrohr. Der neue Kollege, dessen Abschlussprüfung zum R+S Mechatroniker noch nicht so lange her ist, wagt es die Montageart zu hinterfragen und auf die nicht ausreichende Stabilität hinzuweisen. Was folgt, kennen wir alle: Das mache ich schon 30 Jahre so. Was nun?

Um Kunden qualifiziert beraten zu können, sollten im Vordergrund aller Beratungs- und Verkaufsgespräche eines Fachbetriebes die fundierten Kenntnisse der anzuwendenden Normen, Richtlinien und Herstellerhinweise stehen. Entsprechende Informationen findet man dazu z. B. auf der Homepage des BVRS und IVRSA.

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